Wochenende beim WSV

Ein (ereignisreiches) Wochenende beim WSV

Am Freitag trafen sich sechs Mitglieder der Wanderfahrergruppe am Bootshaus, um, zuerst in der Theorie, dann in der Praxis, das Wiedereinsteigen nach einer Kenterung auf dem Wasser zu üben. Bevor es zur ersten Kenterung kam wurde der Stützschlag trainiert, mit dessen Hilfe man sich und das kippende Boot oftmals wieder aufrichten kann.

 

Kentertraining 6 klein

 

Anschließend wurden die Boote, indem man sich an der Spitze eines Partnerbootes festhielt, so weit zur Seite geneigt, bis man bereits halb im Wasser lag. Nach dem Untertauchen in das kühle Nass des Stichkanals, was zunächst etwas Überwindung kostete, zog man sich selber an der Spitze des anderen Bootes wieder hoch – die so genannte Eskimorettung.

 

Kentertraining 1 klein

 

Kentertraining 2 klein

 

Kentertraining 3 klein

Sabine präsentierte dann noch die komplette Eskimorolle; eine Form der Selbstrettung, die dann doch etwas längerer Übungszeit bedarf. Dann hieß es für alle sich mit dem Boot ins Wasser stürzen, unter Wasser aussteigen und mit Hilfe des Partners das Boot weitgehend vom Wasser leeren und Wiedereinsteigen.

 

Kentertraining 4 klein

 

Kentertraining 5 klein

Mehrere Varianten, der Heel-Hook, der Paralleleinstieg oder die V-Rettung standen zur Auswahl. Zum Erstaunen mancher Teilnehmer gelang dies nach kurzer Übung jedem recht gut und in kurzer Zeit. Nach fast zwei Stunden Training wurde es dann den Teilnehmern langsam kalt, so dass anschließend eine warme Dusche und eine kohlehydratreiche, gemeinsame Nahrungsaufnahme den Übungsnachmittag abrundeten.

Doch damit nicht genug: es folgte noch eine schöne Bootstaufe der „Sequana“, die ihre Seebefähigung beim Kentertraining bereits unter Beweis gestellt hatte.

 

Kentertraining 7

 

Mit zehn Booten und zwölf Teilnehmern, die jüngsten gerade mal neun Jahre alt, fuhr man dann über Mitternacht gemeinsam bis zur Hollager Schleuse, um eine schöne Vollmondfahrt zu genießen. Mit etwas Glück konnten dabei auch einige Fledermäuse gesehen werden.

Vollmondfahrt a

Nach einer kurzen Nacht traf man sich am nächsten Morgen mit einigen weiteren Mitgliedern um beim Gemeinschaftsdienst Rund-ums-Bootshaus Ordnung zu schaffen, im 5 m-Streifen einige neue Bootslagerplätze herzurichten sowie eine neue Beleuchtung an den Bootsgaragen anzubringen. Marion befreite die neue Dachterrasse von Unkraut und Marc hatte es sich zur Aufgabe gemacht im Mehrzweckraum, im Pumpenraum und vor allem im Treppenhaus die Wände und Decken zu streichen. Ihnen und allen Helfern hierfür vielen Dank!! Nach einem gemeinsamen Mittagessen war man sich einig: Arbeiten in der Gemeinschaft kann auch richtig Spaß machen und v.a. sieht man, dass was geschafft wird. Eine Liste mit weiteren Arbeiten hängt wie immer im Bootshaus aus.

GD Juni2018 1

GD Juni2018 2