Satzung

Die Satzung als pdf

Satzung

des Wassersportvereins Osnabrück e.V.

§ 1 - Name, Sitz

1. Der Verein trägt den Namen „Wassersportverein Osnabrück e.V.“
Er wurde am 2. Januar 1966 gegründet.
Er hat seinen Sitz in Osnabrück und ist im Vereinsregister eingetragen.

2. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und des Landes-Kanu-Verbandes Niedersachsen e.V. und erkennt deren Satzungen an.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4. Der Gerichtsstand ist Osnabrück.

§ 2 - Zweck, Aufgaben, Grundsätze

1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports, insbesondere des Kanusports.

Er wird verwirklicht insbesondere durch

- Ausbildung von Kanusportneulingen in den notwendigen Grundfertigkeiten,

- Organisation eines geordneten Übungs- und Trainingsbetriebes,

- Organisation von Fahrten/ Wanderfahrten auf den unterschiedlichsten Gewässern,

- Organisation ergänzender breitensportlicher Veranstaltungen,

- Heranziehung, Ausbildung und Weiterbildung von Übungsleitern und Jugendgruppenleitern,

- Erziehung zu umweltgerechtem Verhalten,

- Förderung der Jugendhilfe,

- Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens

- die Erstellung sowie die Instandhaltung und Instandsetzung der dem Verein gehörenden Geräte, Immobilien und sonstiger im Vereinseigentum stehender Gegenstände.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

3. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Der Verein ist weltanschaulich neutral. Er bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung.

§ 3 - Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus

- ordentlichen Mitgliedern (Erwachsene, Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler bis 16 Jahre, Kinder),

- fördernden Mitgliedern,

- Ehrenmitgliedern.

§ 4 - Erwerb der Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich zu stellen. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ergibt sich keine Mehrheit zugunsten des Antragstellers, so hat der Vorstand der Mitgliederversammlung den Aufnahmeantrag zur Entscheidung vorzulegen.

2. Förderndes Mitglied kann jede volljährige natürliche und jede juristische Person werden, die die Ziele und den Zweck des Vereins unterstützt, ohne sich in ihm kanusportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder.

3. Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben.

§ 5 - Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.

3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

- wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,

- wegen grob unsportlichen Verhaltens.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu geben. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Zu dieser ist das Mitglied einzuladen und anzuhören. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Bis zu ihrer Entscheidung kann Hausverbot erteilt werden.

4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grunde, erlöschen alle Ansprüche des Mitgliedes aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Ansprüche des Vereins auf rückständige Beiträge und andere zum Zeitpunkt der Beendigung der Mitgliedschaft bestehende Forderungen gegen das ausscheidende Mitglied bleiben unberührt.

§ 6 - Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins entsprechend den hierfür erlassenen Ordnungen zu benutzen.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Jedes Mitglied ist für Schäden haftbar, die am Bootshaus, an dessen Einrichtungen und am Bootsmaterial durch eigenes satzungswidriges und/oder den weiteren Ordnungen des Vereins zuwiderlaufendes Verhalten entstehen.

3. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet.

4. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand. Die Höhe des Beitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

5. Die Mitglieder sind verpflichtet, Arbeitsleistungen zur Erhaltung und Pflege der Vereinseinrichtungen zu erbringen. Näheres regelt die Bootshausordnung.

6. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.

§ 7 - Organe

Die Organe des Vereins sind

- der Vorstand,

- die Mitgliederversammlung,

- die Kassenprüfung.

§ 8 - Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus

• dem geschäftsführenden Vorstand mit

- dem/der Vorsitzenden,

- dem/der stellvertretenden Vorsitzenden,

- dem/der Kassenwart/in

• und weiteren von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitgliedern:

- den Sportwartinnen/en der von der Mitgliederversammlung bestimmten Sportsparten,

- dem/der Bootshauswart/in,

- dem/der Jugendleiter/in

- der Frauenwartin,

- dem/der Schriftwart/in,

- dem/der Fachwart/in für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Mitgliederversammlung kann weitere Vorstandsmitglieder wählen.

2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen. Er legt der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht vor. Scheidet ein Vorstandsmitglied während des Wahlzeitraumes aus, kann der Vorstand dessen Aufgaben einem anderen Vorstandsmitglied oder einem nicht dem Vorstand angehörenden Mitglied kommissarisch bis zur nächsten auf das Ausscheiden folgenden Mitgliederversammlung übertragen. Dies gilt nicht für den Vorstand nach § 26 BGB.

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB (Vertretungsbefugnis) sind

- der/die Vorsitzende,

- der/die stellvertretende Vorsitzende,

- der/die Kassenwart/in.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder vertreten. Im Zahlungsverkehr ist die Unterzeichnung zweier Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes notwendig.

Für außerordentliche Ausgaben und das Eingehen von Verbindlichkeiten, die den Betrag von 8.000 € übersteigen, ist ein Vorstandsbeschluss herbeizuführen.

4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Die Abwahl eines einzelnen Vorstandsmitgliedes bzw. des Vorstandes während des Wahlzeitraumes bedarf einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter können mit Zustimmung der Mitgliederversammlung in einer Person vereinigt werden. Ausgeschlossen davon sind Ämter des Vorstandes nach § 26 BGB.

§ 9 - Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im 1. Quartal statt.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn nach Ansicht des Vorstandes das Interesse des Vereins es erfordert oder 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt. Die beantragte außerordentliche Mitgliederversammlung muss spätestens 4 Wochen nach Eingang des Antrages stattfinden.

§ 10 - Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für

- die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,

- die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer/innen,

- die Entlastung und Wahl des Vorstandes,

- die Wahl der Kassenprüfer/innen,

- die Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit,

- den Haushaltsplan,

- Satzungsänderungen,

- die Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder (in Fällen von § 4 Abs. 1) und den Ausschluss von Mitgliedern (in Fällen von § 5 Abs. 3),

- die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

- die Beschlussfassung über Anträge,

- die Auflösung des Vereins.

§ 11 - Einberufung von Mitgliederversammlungen

Die Einberufung von Mitgliederversammlungen nach § 9 erfolgt in Textform an die Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen mit Angabe der Tagesordnung und unter Beifügung der eingegangenen Anträge und der Aufforderung, Anträge, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden sollen, schriftlich formuliert dem Vorstand spätestens bis zum 5. Tag vor der Mitgliederversammlung einzureichen.

§ 12 - Ablauf und Beschlussfassung

1. Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden bzw. dem/der Kassenwart/in geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, bestimmt die Versammlung den/die Leiter/in mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

3. Wahlen erfolgen grundsätzlich geheim, sofern die Mitgliederversammlung im Einzelfall nicht einstimmig davon absieht. Abstimmungen über Sachentscheidungen erfolgen geheim, wenn 1/3 der abgegebenen Stimmen dies verlangt.

4. Für Beitragsveränderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

5. Für Satzungsänderungen und die Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Über Anträge auf Satzungsänderungen und die Änderung des Vereinszwecks kann nur abgestimmt werden, wenn sie unter wörtlicher Mitteilung der abzuändernden Formulierungen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden oder dem/der Kassenwart/in eingegangen sind und vom Vorstand der Einladung beigefügt worden sind.

6. Anträge, die zu Beginn der Mitgliederversammlung gestellt werden, bedürfen zur Aufnahme in die Tagesordnung einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

§ 13 - Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmrecht besitzen alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder ohne Stimmrecht können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

2. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

§ 14 - Wahl eines Jugendleiters/einer Jugendleiterin

Nach Maßgabe und in Übereinstimmung mit der jeweils gültigen Jugendordnung des Landessportbundes Niedersachsen e.V. haben die dort genannten stimmberechtigten Personen (Kinder und Jugendliche) das Recht, einen Bewerber/eine Bewerberin für das Amt des/der nach § 13 zu wählenden Jugendleiters/Jugendleiterin zu benennen.

§ 15 - Kassenprüfung

1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren 2 Mitglieder zur Kassenprüfung. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Wiederwahl ist nach einem Moratorium von 2 Jahren zulässig.

2. Die Kassenprüfer/innen haben die Kasse des Vereins mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten. Sie beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des/der Kassenwartes/in und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 16 - Ernennung von Ehrenmitgliedern

Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder auf Vorschlag aus der Mitgliedschaft durch die Mitgliederversammlung ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit. Sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

§ 17 - Protokoll

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes ist jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Sie ist von dem/der Schriftwart/in und einem Mitglied des Vorstandes nach § 26 BGB zu unterzeichnen.

§ 18 - Datenschutz im Verein

1. Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.

2. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:

a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;

b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;

c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;

d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.

3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 19 - Auflösung

1. Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 aller stimmberechtigten Mitglieder notwendig.

2. Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen des Vereins nach Deckung sämtlicher Verbindlichkeiten der Stadt Osnabrück zu, die es entsprechend § 2 dieser Satzung für die Förderung der im Deutschen Kanu-Verband e.V. organisierten Jugend der Stadt Osnabrück zu verwenden hat.

§ 20 - Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Wassersportvereins Osnabrück e.V. am 22. Januar 2016 beschlossen worden.

Die Satzung vom 16.11.2001 wird mit der Eintragung der neuen Satzung in das Vereinsregister aufgehoben. Gleichzeitig tritt die neue Satzung in Kraft.

Osnabrück, den . Februar 2016

Wassersportverein Osnabrück e.V.

Vorsitzender Stellvertretender Vorsitzender